Apfelfrau und Nelkenmann, Zaubermärchen aus aller Welt, Zytglogge Verlag 2008, CHF 36.-/€ 24.-
(...) Das richtige Buch für alle, die Märchen lieben, aber nicht bei den gängigsten stehen bleiben möchten. Allen Bibliotheken als zauberhafte Ergänzung zu anderen Märchenbüchern gerne empfohlen.
Rebecca Di Maggio, Schweizer Bibliotheksdienst.
(...) „Weshalb werden auch heutige aufgeklärte Zuhörer von diesen Geschichten so stark in den Bann gezogen“, fragt sich Elisa Hilty, „Ist es, weil die bildhafte Sprache der eigene Fantasie mehr Raum lässt und auf emotionaler Ebene mehr anspricht?“ Eine Schatztruhe, bis oben hin voll mit reicher Nahrung für die Seele. Martin Frischknecht, Spuren, Winter 2009.
Interview von Martin Frischknecht mit Elisa Hilty, hörbar bei Hoermal:
http://www.hoermal.ch/web/hoermal/radioprogramm/sendungen/2008/2008_12_21.html.
Einäuglein, Zweiäuglein, Dreiäuglein – Wege zum Märchen, Zytglogge Werkbuch, 2. Auflage 1995, vergriffen.
Es gibt Schwerpunkte, die für Frau Hiltys Märchenbild wichtig sind: so etwa die Sein-Haltung der echten Helden/ Heldinnen im Gegensatz zur Haben-Haltung der Unhelden; der emanzipatorische Charakter mancher Märchen, der eine gegenläufige Tendenz zur herkömmlichen Rollenerwartung aufweist (da macht die Verfasserin auf die zahlreichen weinend-ratlosen Dummlingshelden und auf das selten wahrgenommene Selbstvertrauen Aschenputtels aufmerksam). (...) Anhand ihrer Protokolle stellt die Verfasserin fest, dass beim kindlichen Rollenspiel das Märchen als Identifikationsmodell vornehmlich kompensatorische und harmonisierende Funktion besitzt. (...)
Ein Buch, ganz aus der Praxis geschrieben, das auf persönliche Art den Weg zeigt, wie Kinder ins Märchenerleben und zum Märchenspielen geführt werden können. Elisa Hilty hat den Mut mit ganz einfachen Hilfsmitteln, wie Tüchern oder Stühlen zu arbeiten und verzichtet ganz auf den sonst üblichen Pomp bei Märchenaufführungen. Dadurch ist es ihr möglich, mit den Kindern bei der eigentlichen Aussage des Märchens zu bleiben und so den Weg zu den innern Bildern zu öffnen. Katalin Horn in der NZZ 9.1.1989.
Rotkäppchens Schwester – Elf Märchen zur Suchtprävention, Zytglogge 1996, vergriffen.
(...) Die starke innere Beteiligung der Autorin, ihre grosse Erfahrung und ihr Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des Menschen teilen sich mit und machen das Buch abgesehen von seiner Hilfe für die Praxis auch als reine Lektüre sehr bereichernd.(...) In Schulen und Selbsthilfegruppen kann dieses Buch wirkungsvolle Hilfen geben.
(...) Leicht, ja sogar spannend zu lesen und in der Sache gut zu verstehen, kann man dieses Buch allen, die sich mit dem Problem Sucht befassen oder befassen müssen (Betroffene, Eltern, Lehrer), nur nachdrücklich empfehlen. Suchtkranke selbst, die ihre Notlage erkennen und sich ernsthaft aus ihrem Teufelskreis befreien wollen, kann hier ein Weg aufgezeigt werden, der sie aus dem Zwang ihrer Abhängigkeit herausführen kann. Lesealter: ab 14 Jahren. Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien, Rheinland-Pfalz.
(...) Ein sehr empfehlenswertes Buch, dem ich viel Beachtung wünsche, von Eltern und Lehrern, wie auch anderen Erziehern. Das Buch bietet einen neuen Zugang zum Märchenerzählen und vermag selbst Suchtkranken hilfreiche Anreize zu geben um den „eigenen Lebensfaden spinnen“ zulernen. Kommission für Schul- und Gemeindebibliotheken des Kantons Luzern.

